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Erlebnisberichte

12.10.2011 Pressekonferenz / Einblick für Journalisten

Mit viel Liebe zum Detail: FKK-Palast Freiburg gewährt Journalisten Einblick

Großes Interesse seitens der Medien herrschte am Mittwoch Mittag im Freiburger FKK-Palast: Die zahlreichen Bauarbeiter im Haus hatten ihr Handwerkszeug für die letzten Feinarbeiten gegen 13 Uhr zur Seite geräumt, um einer etwa zwanzigköpfigen Journalistenschar Platz zu machen, die auf Einladung des Palasts mit Kameras, Mikrofonen und Schreibblöcken neugierig das ‚schönste Bordell Deutschlands‘ in Augenschein nahm.

Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung am 14. Oktober erhielten die Medienschaffenden ausnahmsweise einen für sie ungewohnten Einblick hinter jene Palastmauern, die unter dem weithin sichtbaren Schriftzug „Bordell Kultur Gut“ neue Maßstäbe setzen. Komplett in künstlerischer Handarbeit wurde das ehemalige Gebäude der Firma Junkers Thermen in der Freiburger Tullastraße 79 in eine märchengleiche Mischung aus römischem Badehaus und indischem Tempel verwandelt.

Wenn Liebe Sünde ist, dann ist es hier die Liebe zum Detail: Der FKK-Palast gewährte der Öffentlichkeit zum ersten und vielleicht letzten Mal Einblick in sein innenarchitektonisches Wunderland, das bundesweit Seinesgleichen sucht. Auf 1.200 liebevoll gestalteten Quadratmetern werden künftig 20 bis 30 Girls die Gäste verwöhnen.

Olivenbäume und Palmen im Außenbereich finden sich hier ebenso wie schier endlose blattvergoldete Decken, St.-Petersburger Tapeten sowie Kreuzgewölbe und Fassaden, die in Anlehnung an die neogotische Denkweise Antoni Gaudis gestaltet wurden. Als Themenräume warten unter anderem ein Zirkuszeltzimmer, eine ockerfarbene Steinzeithöhle, eine an amerikanische Galafilme erinnernde riesige Venusmuschel, ein kunstvoll gestaltetes, behindertengerechtes Besucherzimmer, ein Schneckenzimmer, das Maharadschagemach, ein Barockzimmer und das Palastzimmer darauf, dass am Freitag erstmals ihre Türen aufgestoßen werden. Zur Entspannung stehen zwei riesige Whirlpools (im Innen- und Gartenbereich), Dampfbad, Sauna, eine orientalische Lounge sowie ein sehr spezielles Programmkino und viele weitere Einrichtungsdetails zur Verfügung. Begrüßt werden die Gäste von einem schweren Bronzegorilla im Eingangsbereich, der – erschaffen vom Freiburger Bildhauer Pál Mathias – den Zauber des neuen Ortes schon beim Entrée begreifbar macht.

Journalistenfragen, warum der FKK-Palast zugleich auch Deutschlands erster grüner Puff sei, wurden im Übrigen mit nackten Tatsachen beantwortet: Im Keller steht ein ultramodernes Blockheizkraftwerk zur Erzeugung von Wärme und elektrischer Energie mit zwei nachgeschalteten Gasbrennwertgeräten zur weiteren Nutzung der Abgaswärme; der ganze Palast ist mit einer hochkomfortablen Fußbodenheizung ausgestattet, dazu gibt es eine Regenwasserzisterne mit 12.000 Liter Fassungsvermögen, auf dem Dach die technische Steuereinheit für eine zentrale Raumbe- und -entlüftung mit Wärmerückgewinnung und einen Rundum-Vollwärmeschutz durch modernste Fassadenisolierung.

Nach 20-monatiger Bauzeit heißt es dann am Freitag im Rahmen einer Riesen-Einweihungsparty mit vielen künstlerischen Programmpunkten endlich: Tore auf für Deutschlands ungewöhnlichstes Bordell in der Tullastraße 79 in Freiburg. Zu klären wäre dann nur noch die Antwort auf die Frage der vierjährigen Tochter eines Freiburger Bauarbeiters: „Papa, wo wohnt denn hier der König?“

 

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